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Wer ich bin? Was ich hier will?

“Ich hab keine Höhenangst, ich fürchte mich nur vor dem Boden, auf dem alles am Ende zerbricht.” Spaceman Spiff

“Die ganze Kunst war: sich fallen lassen [...] Hatte man das einmal getan, hatte man einmal sich dahingegeben, sich anheimgestellt, sich ergeben, hatte man einmal auf alle Stützen und jeden festen Boden unter sich verzichtet, hörte man ganz und gar nur noch auf den Führer im eigenen Herzen, dann war alles gewonnen, dann war alles gut, keine Angst mehr, keine Gefahr mehr.” Hermann Hesse

Damit ist schon viel über mich gesagt. Aber ich bin nicht Nyx.

Nyx ist ein Stück von mir, ein großes sogar. Bisweilen ist sie auch ein Stück größer als ich selbst.
Nyx traut sich die Sachen zu sagen, die ich nicht sagen kann, wagt es Gedanken zu denken, die ich mir nicht leisten kann.
Nyx folgt ihrer Neugier bis zur letzten Konsequenz, spürt in die Höhen und Tiefen der Welt hinein, hört in mich und sagt mir was ich denke.
Nyx ist laut und leise.
Nyx ist Glück und Schmerz.
Nyx ist launisch.

Sie ist das Alterego mit dem ich versuche die Welt zu verstehen und der Welt zu verstehen zu geben wer ich bin. Hier kann ich zeigen, wie ich die Dinge sehe. Ich hoffe manchmal folgt jemand meinem Fingerzeig und entdeckt dann etwas, dass ihm sonst nicht aufgefallen wäre.

Manchmal malen die Nyx und ich unsere Welt schwarz. Das muss so sein, denn das ist die Wahrheit. Das Leben ist schön und das Leben ist schrecklich. Das Leben ist ernst und das Leben ist unsinnig. Und das ist es, was man hoffentlich hier finden kann.

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