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Rechtspopulismus ist frauenfeindlich. Und Frauen machen mit.  

Mai 28, 2016

Ich wünschte mir wäre es gelungen das so schön aufzudröseln und in Worte zu fassen. Vielen Dank dafür.

Herland

AutobahnDu darfst nicht so schnell Auto fahren wie du willst, betrunken schon gar nicht.  Du darfst dir keine Frau nehmen, du musst vorher fragen. Wenn sie Nein sagt, musst du das respektieren. Du darfst auch deine Ehefrau nicht zum Sex zwingen. Du sollst im Haushalt mitarbeiten und Pflichten bei der Kinderbetreuung übernehmen. Du sollst deine Frau unterstützen, wenn sie die Chance hat, Karriere zu machen. Außerdem solltest du mit deiner Freundin auch mal reden, ihr zuhören, sie verstehen. Du sollst friedlich sein und fähig zu Kompromissen.

Das sind Errungenschaften von dreißig Jahren Feminismus und Gender-Diskussionen. Und das wollen die rechtsextremen Parteien nun wieder abschaffen.

Ursprünglichen Post anzeigen noch 1.122 Wörter

Menschsein

Mai 26, 2016

No Words Needed – Seht Selbst

 

Spielzeug

Mai 23, 2016

Neulich sind wir, mal wieder, aufeinander geprallt

Haben, mal wieder, versucht uns Gehör zu verschaffen

Haben uns, mal wieder, die schlecht geflickten Herzen gebrochen.

 

Ich redete, flüsterte und schrie

Und alles, was du über das weiße Rauschen hinweg versehen konntest

war, dass ich dir die Schuld gab.

 

Wenn du mich lässt, habe ich, mal wieder,  drei Worte für dich,

drei Sätze,

drei mal mein Herz.

 

Ich liebte dich, ich liebe dich, ich werd damit nicht aufhören.

Mit dir hab ich mich überlebensgroß gefühlt.

Ich wünsche dir, dass du herausfindest, was dich glücklich macht und danach strebst, mit all dem erderschütternden Schwung, der dir eigen ist.

 

Da ist noch so viel mehr – tausend Affen an tausend Schreibmaschinen könnten es in tausend Jahren nicht niederschreiben.

Siehst du, wie all das nur wieder ein Spiel mit Worten ist?

Alles, was ich habe sind Lügen und ich versuche, mal wieder, sie wie meine eigene persönliche Wahrheit klingen zu lassen.

 

Wenn du mich lässt, versuche ich es noch einmal.

Du fehlst mir.

Ich versuche die Bedeutung dieser Geschichte zu verstehen und es gelingt mir nicht.

Du fehlst mir.

Meine Worte sind zu sinnlosen Spielzeugen verkommen.

Du fehlst mir.

Ich weiß nicht mehr, wie ich all das in sinnvolle Ordnung bringen kann.

 

 

Toys

Mai 23, 2016

So we bumped heads

Again

We tried to be heard

Again

Poorly mended hearts were broken

Again

 

I spoke, I whispered and I screamed

And all you could make out over this white noise

was me blaming you

 

Let me give you three words

Three sentences

Three times my heart again

 

I loved you, I love you, I won’t stop

You made me feel larger than life

I wish you find out what makes you happy and go for it with all the earth shattering momentum you have.

 

There’s so much more – a thousand monkeys with thousand typewrites couldn’t write it down in a thousand years.

Do you see how all that this is, is toying with words again?

All I have is lies and again I keep trying to let them sound like my own personal truth.

 

Let me try again

I still miss you.

I try to force meaning onto this story and find none.

I still miss you.

My words have become meaningless toys.

I still miss you.

I don’t know how to make sense anymore.

Körper, Hirn & Ich

April 16, 2016

Freitag, 01:30 nachts.

Ich: Oh super, morgen werde ich sowas von ausschlafen.

Der Körper: Schlaaafen.

Das Hirn: Ähhh. Wo bin ich?

 

 

Samstag, 08:00 morgens.

Der Körper: Oh super. Ich bin wach. Erst mal kacken, dann vielleicht Frühsport.

Das Hirn: Ähhh. Wo bin ich?

Ich: OK, Fresse. Wir schlafen weiter.

 

 

Samstag, 10:00 Uhr morgens.

Das Hirn: Yaaaay. Ein neuer Tag. Paaarty!

Ich: Erst mal Kaffee?

Der Körper: Auuu. Ich fühl mich wie 85! Können wir noch 100 Jahre schlafen, bitte?

Die Leere

April 14, 2016

Sie ist irgendwie eine merkwürdige Sache. Deine Abwesenheit. Es fühlt sich an, als wärst du aus meinem Zentrum herausgesaugt worden. Gewaltsam. Und die Luft oder irgendwas anderes hätte hineinrauschen sollen, um die Leere zu füllen, die dein Abgang hinterlassen hat.

Aber das ist nicht passiert, denn der Ort, den ich für dich geschaffen habe, in der Mitte meines Lebens, war gut geschützt. Wir haben ihn so eingerichtet. Ich habe ihn so eingerichtet.

Ich hab mein Bestes getan, um dich davon zu überzeugen, dass da immer Raum für dich ist, der nicht von irgendjemand anderem beansprucht werden kann. Um diesen Anschein zu erwecken hab ich sichergestellt, dass es da immer Raum ist, der nicht von jemand oder etwas anderem beansprucht werden kann.

Nach dem du deinen Abschied genommen hast, ist dieser Platz noch immer frei. Es fühlt sich an, als würde ich im Dunkeln herumtasten, während ich Zeugs in die Leere schmeiße. Ich öffne die Türen und schau, was sich herein bewegt und da ist nichts. Da ist immer noch diese Du-förmige Leere. Ich vermiss dich nicht mal mehr. Ich bin irgendwie traurig, dass du nicht mehr Teil meines Lebens bist. Vielleicht werd ich das immer sein.

Aber endlich weiß ich nicht nur, sondern kann es wirklich fühlen, dass wir so besser dran sind. Aber dann sind da diese Orte, die wir zusammen bewohnt haben. An manchen von ihnen lebe ich noch immer und ich weiß, du tust es auch. Und ich frage mich, was geschehen wird, wenn ich auf dem Weg zur Arbeit mit dir zusammen stoße. Ich bin mir sicher, ich werd bluten. Aber am Ende haben wir niemals wieder aufgehört zu bluten, nachdem wir ein „Wir“ wurden.

Scheint, als würde ein Teil von mir dich für immer lieben.

Scheint, als wäre ich gar nicht so schlecht darin ohne dich zu leben, obwohl es ziemlich nervig ist, mit deinem Geist in meinem Kopf zu leben.

The Void

April 14, 2016

It’s a crazy thing. The absence of you. It feels like you were sucked out of my centre. Forcefully. And the air or anything else should have rushed in, to fill the void that followed your leaving.

But it didn’t, because the place I made for you in the midst of my life was closely guarded. We made it so. I made it so.

I did my best to convince you that there is always a space for you that can never be occupied by anyone else. To make it appear that way I made sure that there was always a space that could never be occupied by anyone or anything else.

After you took your leave it still isn’t. I feel like tapping around in the dark, while I try throwing stuff into the void. I open the doors and look what moves in and there’s nothing. There’s still this you-shaped emptiness. I don’t even miss you anymore. I am somewhat sad, that you aren’t part of my life anymore. I might always be.

But finally I don’t only know but truly feel that we are better of this way. And then there are the spaces we inhabited together. Some of them I still occupy and I know you do, too. And I wonder what will happen the moment I bump into you on my way to work. I’m sure I’ll bleed. But in the end I never stopped bleading after we became an item.

Seems some part of me will always love you.

Seems I’m not so bad at living without you, although living with the ghost of you is really annoying.

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