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Loveless – Less Love (Ausgegraben 2012)

Juli 23, 2016

We are still naked.

My upper body rests on your chest while I breath in the scent of us.

I’m still afraid, I say.

Your raise an eyebrow: Why is that?

I fear I’m falling in love with you. But that isn’t it. I’m afraid you´re not.

That fear might be wise, you say.

I feel my hands and my face go cold.

Why is that?

Because I’m not.

We talk. I act very calm.

In fact at that point I’m not even sure if I love you. What I know is, that I love everything that is between us.

You know, I say, I don’t see when you will realize that you aren’t gonna love me. And I don’t see, I say, tightening the grip on your hand, how, when and why this should end.

Neither do I, you say, breathing deeply into my hair.

That was two weeks ago. Nothing changed. Everything went on perfectly beautiful only occasionally disturbed by either my or your insecurity.

I never dared to mention my fears again, even though you had thanked me for voicing them.

I think I love you.

I love the beauty of your mind and the beauty of your smile.

I love the beauty of your imperfection.

I love your bloated ego and the insecurity you hide behind it but never hide from me.

I love you.

An I only want to have you in the way I have you now.

In this it’s all or nothing.

I wouldn’t know how to handle „I don’t love you“ now, that I have you.

I don‘ want to lose you.

I love you but I’m well aware that I will try to break this love into pieces. I will fracture it the second I have to face the truth.

You don’t love me. I don’t have anything.

Lücken schließen

Juli 13, 2016

Da war diese Beziehung, die ein riesen Loch in mein Leben und mein Herz gerissen hat. Eine Beziehung, so intensiv, dass ich sie jetzt nicht mehr von einer Abhängigkeit unterscheiden könnte.

Als es zu Ende war, wirklich zu Ende, wusste ich zunächst nicht, was ich mit diesem Loch machen sollte.

Wie sollte ich allein je genügen, um das zu heilen, um all das zu sein, was wir zusammen gewesen waren, um all das nicht zu fürchten, was er aus mir gemacht hatte, um zu werden, wen ich dank ihm zum ersten Mal in mir gesehen hatte?

Ich habe es geschafft. Allein und doch nicht allein. Ich habe geschrieben und geweint, geredet und geschrien, bin gestürzt und auf allen Vieren weiter gekrochen, bis ich wieder aufstehen konnte.

Ich habe die Augen verschlossen, vor der Wahrheit, bis ich genug Mut hatte, mich ihr zu stellen. Und dann bin ich hin gegangen, zu dieser Wahrheit und es fing alles von vorne an.

So sieht die Wahrheit aus, ungeschmückt, ungeschminkt und nicht relativiert:

Wir waren abhängig voneinander.

Ich bin jetzt eine, die von ihrem Partner geschlagen wurde.

Du bist jetzt einer, der seine Partnerin geschlagen hat.

Ich habe gestritten, relativiert, beschönigt, umformuliert, erklärt. Und alles war wahr. Doch die nackte Wahrheit schmerzt noch immer.

Ich bin eine Frau, die geschlagen wurde und dennoch an der Beziehung festhielt.

Als ich mich dieser Wahrheit stellen konnte und die Narbe, die ich im Spiegel sah, dieser Wahrheit zuordnen konnte, war ich nicht auf den Schmerz gefasst, der damit zurück kam. Ich hatte nicht gemerkt, dass ich es nie wirklich zugegeben hatte. Doch dann begann das Loch sich zu schließen.

Fast wie von alleine. Und es kehrte Ruhe ein, in meine Mitte.

Jetzt ist da ein neuer Mann. Obwohl ich nach ihm gesucht hatte, bin ich fürchterlich erschrocken, als ich ihn gefunden habe. Ich hatte geglaubt, der nächste würde ein Lückenbüßer sein, einer der für die Fehler des anderen bezahlt, indem er mein Herz nicht gewinnen kann, weil ich mich nicht traue es zu öffnen.

Doch diesmal ist es anders. Dieser hier ist anders. Alles ist so selbstverständlich, so einfach und widerstandslos, so schön, dass mir am Anfang einfach nur schwindelig war.

Zuerst kam er mit Ruhe und Wärme in mein Leben, doch der Sturm folgte auf dem Fuß und riss mich mit. Alles ist unvertraut und vertraut zugleich. Und jetzt ertappe ich mich dabei, wie ich nach etwas suche, das immer noch fehlt. Aber da fehlt nichts. Nichts außer dem Drama, an das ich mich so gewöhnt hatte.

Ich bemühe mich darum, mit der Suche nach dem Ding, dass alles in ein anderes Licht rückt, aufzuhören.

Es ist, wie es ist.

 

 

 

Paranoid Trees

Juli 4, 2016

We are paranoid.
We live and we breath. We dare and we hurt. We grow and we learn.
We never break. Winds of change erode us, bend us, straighten us (just as they please),
sticks and stones collide: We don’t break. What doesn’t kill us doesn’t make
us harder.We sway and we bruise; we crash to the ground,
just to grow back
stronger
than ever
before. When
we stand tall again,
we are warily eyeing what tries to land in our
crowns and tries to nest in our foliage – we know it won’t bring us down.
We learned to trust in our strength we learned to rely on our roots – we just are paranoid trees.

Netflix Poetry: Heroes II

Juli 3, 2016

Heroes: S3, E9

We’re all at war with ourselves; that’s what it means to be human. Trick is figuring out how to be on the winning side. – Sylar

Der Bauer Herrmann. — Disputnik

Juni 27, 2016

Jemand hat dem Bauern Herrmann eine Kuh umgeworfen. Das macht man nicht, sagt der Bauer Herrmann, das zeugt von Respektlosigkeit. Er grummelt noch ein wenig in seinen Bart, es ist ein imposanter, ein dichter, wuchtiger Bart, und dann sagt Bauer Herrmann, das sei sicher einer von den Negern gewesen. Bauer Herrmann sagt Neger, weil es […]

über Der Bauer Herrmann. — Disputnik

Nyx übersetzt: Eminem & Rihanna – Love The Way You Lie

Juni 25, 2016

Ich liebe wie du lügst

CHORUS:
Du stehst nur da und schaust zu, wie ich brenne
Aber das ist OK, denn ich mag wie es schmerzt
Du stehst nur da und hörst mich weinen
Aber das ist ok, denn ich liebe die Art wie du lügst
Ich liebe wie du lügst

Ich kann dir nicht sagen, was dahintersteckt, alles was ich sagen kann, ist wie es sich anfühlt
Und genau jetzt steckt ein Messer aus Stahl in meiner Luftröhre
Ich kann nicht atmen, aber solange ich kämpfen kann, kämpfe ich
So lange wie sich das Falsche richtig anfühlt, ist es als würde ich fliegen

High von ihrer Liebe, trunken von ihrem Hass, es ist als würd ich Farbe schnüffeln
Und ich liebe sie, je mehr ich leide, ich ersticke
Und kurz bevor ich ertrinke, belebt sie mich wieder
Sie hasst mich verdammt noch mal und ich liebe es
„Warte, wohin gehst du?“
„Ich verlasse dich!“
„Nein das tust du nicht. Komm zurück!“
Wir rennen direkt wieder zurück, weiter geht’s
Es ist so verrückt, denn wenn es gut läuft, läuft es großartig
Ich bin Superman mit dem Wind im Rücken und sie ist Lois Lane

Aber wenn es schlecht ist, ist es fürchterlich, ich schäm mich so
Ich schnauzte.“Wer ist der Typ?“
„Ich weiß nicht mal seinen Namen.“
Ich hab Hand an sie gelegt, ich werd nie wieder so tief sinken
Ich glaub ich kann meine eigenen Kraft nicht richtig einschätzen

CHORUS

Hast du jemals jemanden so sehr geliebt, dass du kaum atmen kannst, wenn ihr zusammen seid
Ihr seht euch und keiner von beiden hört den Schlag, der euch beide trifft
Jetzt geht ihr euch gegenseitig an die Gurgel, speit Gift mit euren Worten, wenn ihr sie ausspuckt
Ihr stoßt, ihr zieht euch gegenseitig an den Haaren, kratzt, krallt, beißt euch
Schmeißt euch zu Boden und haltet euch da fest, verliert euch komplett in diesen Momenten, während sie geschehen

Es ist die Raserei, die euch gepackt hat, sie kontrolliert euch beide
Also sagen sie, ihr seid besser dran, wenn ihr getrennte Wege geht
Scheint als würden sie euch nicht kennen, denn heute war das gestern
Gestern ist vorbei, das hier ist ein anderer Tag
Klingt wie kaputte Schallplatten, die erneut abgespielt werden
Aber du hast ihr versprochen
Nächstes mal wirst du Zurückhaltung beweisen
Du kriegst keine weitere Chance, das Leben ist kein Nintendo Spiel
Aber du hast wieder gelogen, jetzt hast du Gelegenheit durchs Fenster zuzusehen, wie sie dich verlässt.
Schätze deswegen nennen sie es Fensterschmerz

(Anmerkung: windowpane -Fensterscheibe klingt wie windowpain – Fensterschmerz)

CHORUS

Nun weiß ich, dass wir Sachen sagten, Sachen machten, die wir so nicht meinten
Dann fallen wir zurück in dieselben Muster, dieselbe Routine
Aber dein Temperament ist genauso schlimm wie meins, du bist wie ich
Wenn es um die Liebe geht, bis du genauso blind
Komm zurück, du warst das nicht Baby, ich war es
Vielleicht ist unsere Beziehung nicht so verrückt, wie es scheint
Vielleicht ist es das, was passiert, wenn eine Tornado auf einen Vulkan trifft
Alles was ich weiß ist, dass ich dich zu sehr liebe, um wegzurennen
Komm rein, hol deine Taschen vom Gehweg
Hörst du nicht die Ernsthaftigkeit in meiner Stimme, wenn ich rede
Ich hab dir gesagt, dass das hier meine Schuld ist, schau mir in die Augen
Nächstes Mal, wenn ich angepisst bin, ziele ich mit meiner Faust auf die Wand
Nächstes Mal, es wird kein nächstes Mal gegen, ich entschuldige mich
Auch wenn ich weiß, dass es Lügen sind, bin ich dieses Spiel leid
Ich will sie nur zurück, ich weiß ich bin ein Lügner
Wenn sie das nächste verfluchte Mal versucht mich zu verlassen werd ich sie ans Bett fesseln und dieses Haus abfackeln

CHORUS

Fraktal

Juni 24, 2016

 

Der Boden zu unseren Füßen ist staubbedeckt.

Unsere Schritte
die Schleppen unserer Gewänder
unsere Zehen
unsere Gesichter in der Asche
unsere Hände, die sich darum bemühen Körper wieder aufzurichten
hinterlassen Spuren
im Dreck, den die Zeit beim Vergehen hinterlässt.

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