Wer hat an der Uhr gedreht

Ist es wirklich schon so spät?

Für heute hatte ich versprochen euch die Geschichte zu liefern, wie ich mein Handy aus dem Fenster geworfen hab. Daraus wird leider nichts. Weil die Zeit mir mal wieder davon rennt, wie dem weißen Kaninchen aus Alice im Wunderland.

Dabei hatte ich einen wasserfesten Plan. Ich bin total früh (ehrlich, ich hab nur 7 Stunden geschlafen) um kurz nach 9 aufgestanden, weil ich vorhatte noch eine Runde schwimmen zu gehen.

Ich frühstückte gemütlich und war bereit auszufliegen, da wachte F. auf und irgendwie wurde die Gravitation rund ums Bett plötzlich unwiderstehlich. Etwas später als ideal gewesen wäre, kam ich zum Main, zu meinem Sonnenbad und zu ein paar halbherzig sportlichen Schwimmrunden. Glücklicherweise hatte ich meine Uhr zuhause vergessen und spürte bei meinem kleinen Ausflug in den Urlaub keinerlei Zeitdruck.

Auch als ich wieder nachhause kam passte noch alles, zeitlich betrachtet. Woran ich nicht gedacht hatte war, dass man ja auch mal Hunger bekommt, wenn man sich mit Wasserspielen die Zeit vertreibt. Also musste flugs noch ein leichtes Mittagessen her. Dann musste ich meiner Familie in unserer Whatsapp-Gruppe noch dringen ein Foto von dem Tomatenkern schicken, der in der geschlossenen Frucht begonnen hatte auszutreiben, woraus sich ein ausführliches Gespräch (über geplanten Nachwuchs und wer von uns eigentlich am verrücktesten sei) ergab. Dann musste ich noch duschen, die Wäsche aufhängen, die Haare kämmen, meine Sachen packen und in 13 Minuten sind wir zum Pen&Paper verabredet.

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Dieser Text wird von mir nicht mehr auf Rechtschreibung und Grammatik überprüft.

Ich wünsche euch einen wunderbaren Sonntag und hoffe ihr findet wenigstens mal 10 Minuten, um euch die Sonne auf die Zehen scheinen zu lassen.

Leben ist gut.

Mumpitz Montag 2. Teil

Heute: 

Abendessen am Main

Gespräche ohne Tiefgang

Ausgehen ohne Brille auf der Nase

Lächeln

Auf dem Heimweg beschließen unscharfe Fotos zu schießen. Damit ihr wisst wie das ist, wenn man bei Dämmerung plötzlich nix mehr sieht.

Blaue Stunden sind immer schön.

 

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Mumpitz Montag

Heute erreichte mich ein dringender Befehl aus der Zentrale:
STILLGESTANDEN! MAUL HALTEN! ZUHÖREN!

Und dann folgte die Liste, jeder Tag der frischen Woche war bedacht worden. 

Seicht sein und kichern sind vorgesehen. Sexy sein und rumalbern. Nur Denken, das war mir strengstens verboten worden. 

DAS wird eine harte Woche. 

Eine Woche ohne Denken? Keine Hintergedanken? Keine Vordergedanken? Keine zweiten Gedanken?
Kein Seitwärtschweifen?
Keine pseudointellektuelle Philololosphation? 
Walken und Kneten und Melken der finsteren Schwermut verboten?
Weltschmerz ausgeknippst? 
Traurigkeit vom Stundenplan verbannt?

Was mach ich nur? Wer bin ich dann noch? 

Ein alberner, blödelnder, kichernder, schimmernder Haufen Lebenslust. Mit Titten. Und Nonsens. 

Findet ihr komisch? 

Ich finde das gar nicht witzig. Das wird ernsthafte, schweißtreibende, harte Arbeit. Da bleibt keine Zeit mehr fürs persönliche Vergnügen!

Außer das mit den Titten, das wird einfach. Die hab ich.