Sonntagsfrage Nr. 9

Ich versuche wieder „hier“ zu sein. Ein guter Einstieg dafür, habe ich mir im Laufe der vergangenen Woche so gedacht, wäre es doch, die Sonntagsfrage* wieder aufzugreifen. Während es noch ein paar Fragen gibt, die ich für Tempert beantworten möchte, hat sie schon seit einiger Zeit nichts von mir gehört.

Mein Kopf ist voll mit etwa 1000 Fragen, die mir selbst zu beantworten ich derzeit nicht den Mut und die Energie habe. Kurz habe ich überlegt, eine dieser Fragen an dich auszulagern, liebe Tempest. Aber das ist nicht der Ton, mit dem ich hier wieder einsteigen möchte.

Deshalb heute etwas Leichtfüßiges:

Die Tage werden gaaanz langsam länger, das Eis auf dem Main ist geschmolzen und es gab bereits ein paar Momente, in denen mensch es in der Sonne ohne Jacke aushalten konnte. Kurz: Demnächst steht der Frühling vor der Tür. Ich freue mich wie ein kleines Kind auf die kommenden, warmen Jahreszeiten.

Worauf freust du dich im Frühling am meisten?

*Tempest und ich haben uns überlegt, uns eine Art regelmäßiges Stöckchen zuzuwerfen. Jeden Sonntag stellen wir uns gegenseitig eine Frage als Blogimpuls, deren Beantwortung aber auch gerne kurz und knackig ausfallen darf.

Mitleser:innen sind herzlich eingeladen die Sonntagsfrage(n) ebenfalls zu beantworten. Entweder in den Kommentaren oder auf ihren eigenen Blogs. Dann würden wir uns sehr über eine Verlinkung freuen.

Freitags Füller #161


 

1. Ich lese gerade wieder die „Lied von Eis und Feuer“ Reihe. Ich hab sie ja schon alle durch, alle 8 deutschen Bände.

Und dann gibt es noch eine Serie.

Die erste Staffel behandelt das, was im ersten englischsprachigen Buch vorkommt (die ersten beiden Bücher der deutschen Ausgabe). Staffel 2, die vor Kurzem begann, beschäftigt sich nun mit dem 2. englischen Buch.

Und ich, um dem ganzen endgültig zur Verwirrung zu verhelfen, lese jetzt Band 3 der englischen Ausgabe. Macht aber richtig Spaß.

2. Die besten Gerichte entstehen bei mir, wenn ich zur Resteverwertung gezwungen bin, weil man es mir einfach nicht zumuten kann das Haus zu verlassen. An manchen Samstagen ist das echt schrecklich! Ich müsste mich waschen, mir die Haare kämmen, meine Jogginghose und das alte Schlabbershirt gegen vernünftige Kleidung tauschen und dann könnte es auch noch passieren, dass auf den Straßen andere Menschen unterwegs sind. 

Also stelle ich mich lieber vor den Kühlschrank und diskutiere mit ihm über das Leben das Universum und alles. Manchmal gibt es dann nur Butterbrot mit Senf. Wenn das Brot auch aus ist, dann gibt es manchmal Nudeln mit Butter und Gemüsebrühe. 

Aber dann gibt es auch solche Tage, wo du eine Zucchini findest und ein bisschen Reis und eine Hand voll Mandeln und ein Stückchen alten würzigen Hartkäse und ein kleines bisschen Frischkäse und die wunderbarsten gebackenen Zucchini seit langem zubereitest. 

3. Am Montag muss ich leider arbeiten. Aber ich werde wohl etwas früher Feierabend machen, da meine Oma Geburtstag hat und man schließlich nicht erst am Abend zum Kaffekuchen kommen kann.

4. Das Wetter heute ist ein Traum. Seit ich beim morgendlichen Toilettengang die warmen Sonnenstrahlen auf meinem Rücken spürte fühle ich mich so WACH! ENDLICH! Ich habe schon befürchtet dieses Gefühl stellt sich diesen Frühling nicht mehr ein. Aber ich bin wach, die Sonne scheint und die erste Schwalbe hab ich auch gehört vorhin beim Pinkeln.

5. Im übrigen erzähle ich normalerweise nicht von meinen Toilettengewohnheiten. Aber ich konnte es mir gerade nicht verkneifen. Ich bin so aufgedreht. Freitag ist ja auch noch. HEUREKA! Das wird ein tolles Wochenende!

6. Der Winter dauert einfach jedes Jahr zu lang in Deutschland, besonders für mich.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Geburtstagsfeier von F. , morgen habe ich mal wieder einen Discobesuch geplant und ein aaaaaausgiebiges Sonnenbad und am Sonntag möchte ich einfach nur am Mainufer liegen, lesen und Musik hören!

Lebenszeichen

Im Moment ist es für mich wirklich schwierig zu beschreiben wie es mir geht. Es geht mir nicht schlecht. Zu sagen, es ginge mir gut wäre nicht ganz wahr. Ich denke ich bin launisch. Und vor Allem bin ich müde. Wenn sich etwas ergibt, über das zu schreiben sich lohnen könnte, dann habe ich weiterhin ganz fest vor es hier zu tun. Bis ich vor meinem Computer sitze und die Erschöpfung regelrecht in den Knochen spüre und es dann doch auf den nächsten Tag verschiebe. Und dann…ist es meistens auch schon nicht mehr so interessant für mich und darüber zu schreiben wäre noch mühseliger.

Was ich im Augenblick tu?

Tagebuch schreiben
US-Sitcoms ansehen
Gitarre üben
Rezepte ausprobieren
mich mit Freunden zu Bieren und mexikanischem Essen treffen
Lesen
Schwimmen
und mich die ganze Zeit fragen, wo zum Teufel die Zeit jeden Tag hinrennt.

Meistens komme ich nach Hause und denke mir: Heute gehe ich mal richtig früh schlafen! Aber dann gibt es noch so viel Interessantes zu sehen und zu erledigen und am Ende ist es 12 und ich weiß genau, dass 7 Stunden Schlaf mir einfach nicht reichen. Vor Allem deshalb nicht, weil es ein Schlafdefizit gibt, dass ich einfach nicht aufarbeiten kann.

Und weil ich schlecht schlafe im Moment, ohne wirklich zu wissen woran es liegt.

Alles nur Phasen…ich bin mir ganz sicher: Wenn der Frühling sich hier endlich richtig durchgesetzt hat und mal wieder ein paar Tage die Sonne scheint, dann fühlt sich die Welt gleich ganz anders an.

Und ihr werdet ganz sicher zu den Ersten gehören, die das merken 🙂