Antipasti-Sommer: Marinierte Zucchini

Während wir noch missmutig aus dem Fenster gesehen haben und uns über das schlechte Wetter beschwerten wurde es hinterrücks Sommer.

Und nun haben wir keinen Grund mehr uns zu beschweren, als die Tatsache, dass die Nächte einfach viel zu heiß sind, um vernünftig zu schlafen.

Und die Abende viel zu heiß sind, um was Anständiges zu kochen. Deshalb gibt es jetzt bei mir gerne mal kalte Küche. Und niemand käme je auch die Idee sich zu beschweren, das sei nicht lecker.

Marinierte Zucchini

Zutaten:

500g Zuchini

8 EL Olivenöl

1 frische Chilischote

1/2 Bund Petersilie

1/2 Bund Basilikum (Wir haben den Basilikum durch Rosmarin ersetzt, den man aber ein wenig sparsamer einsetzen muss. Wir brauchten die Nadeln von einem Zweig.)

2 Zehen Knoblauch

5 EL Weißweinessig (Wir benutzten weißen Balsamico)

Pfeffer (am Besten frisch gemahlen), Salz

Zucchini in 1,5 cm dicke Scheiben schneiden und goldbraun anbraten. (Nach dem Rezept ist es vorgesehen die Zucchini im Olivenöl anzubraten. Doch wenn man gutes Olivenöl zum Braten verwendet ist das reine Verschwendung, da es durch die Brathitze jegliches Aroma verliert. Also hier besser neutrales Pflanzenöl verwenden.)

Auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Kräuter und Knoblauch und Chili fein hacken und mit dem Essig und dem restlichen Öl vermischen.

Zucchini lagenweise in eine Flache Schale schichten. Jede Lage mit Salz und Pfeffer würzen und mit dem Würzsud beträufeln.

Die oberste Lage darf gerne mit einem kräftigen Extra-Schuss Olivenöl bedacht werden.

Für mehrere Stunden kalt stellen, damit der Geschmack von Sud und Kräutern die Zucchini durchziehen kann. 30 Minuten vor dem Verzehr aus dem Kühlschrank nehmen.

Wenn das Gericht kalt steht kann das Olivenöl trübe werden und unansehnlich aussehen. Wenn es sich wieder auf Raumtemperatur erwärmt wird es aber wieder klar. Die Zucchini halten sich, wenn sie komplett vom Sud bedeckt sind, mindestens eine Woche.

Dazu: Frisches Baguette.

Guten Appetit!

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Freitags Füller #161


 

1. Ich lese gerade wieder die „Lied von Eis und Feuer“ Reihe. Ich hab sie ja schon alle durch, alle 8 deutschen Bände.

Und dann gibt es noch eine Serie.

Die erste Staffel behandelt das, was im ersten englischsprachigen Buch vorkommt (die ersten beiden Bücher der deutschen Ausgabe). Staffel 2, die vor Kurzem begann, beschäftigt sich nun mit dem 2. englischen Buch.

Und ich, um dem ganzen endgültig zur Verwirrung zu verhelfen, lese jetzt Band 3 der englischen Ausgabe. Macht aber richtig Spaß.

2. Die besten Gerichte entstehen bei mir, wenn ich zur Resteverwertung gezwungen bin, weil man es mir einfach nicht zumuten kann das Haus zu verlassen. An manchen Samstagen ist das echt schrecklich! Ich müsste mich waschen, mir die Haare kämmen, meine Jogginghose und das alte Schlabbershirt gegen vernünftige Kleidung tauschen und dann könnte es auch noch passieren, dass auf den Straßen andere Menschen unterwegs sind. 

Also stelle ich mich lieber vor den Kühlschrank und diskutiere mit ihm über das Leben das Universum und alles. Manchmal gibt es dann nur Butterbrot mit Senf. Wenn das Brot auch aus ist, dann gibt es manchmal Nudeln mit Butter und Gemüsebrühe. 

Aber dann gibt es auch solche Tage, wo du eine Zucchini findest und ein bisschen Reis und eine Hand voll Mandeln und ein Stückchen alten würzigen Hartkäse und ein kleines bisschen Frischkäse und die wunderbarsten gebackenen Zucchini seit langem zubereitest. 

3. Am Montag muss ich leider arbeiten. Aber ich werde wohl etwas früher Feierabend machen, da meine Oma Geburtstag hat und man schließlich nicht erst am Abend zum Kaffekuchen kommen kann.

4. Das Wetter heute ist ein Traum. Seit ich beim morgendlichen Toilettengang die warmen Sonnenstrahlen auf meinem Rücken spürte fühle ich mich so WACH! ENDLICH! Ich habe schon befürchtet dieses Gefühl stellt sich diesen Frühling nicht mehr ein. Aber ich bin wach, die Sonne scheint und die erste Schwalbe hab ich auch gehört vorhin beim Pinkeln.

5. Im übrigen erzähle ich normalerweise nicht von meinen Toilettengewohnheiten. Aber ich konnte es mir gerade nicht verkneifen. Ich bin so aufgedreht. Freitag ist ja auch noch. HEUREKA! Das wird ein tolles Wochenende!

6. Der Winter dauert einfach jedes Jahr zu lang in Deutschland, besonders für mich.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Geburtstagsfeier von F. , morgen habe ich mal wieder einen Discobesuch geplant und ein aaaaaausgiebiges Sonnenbad und am Sonntag möchte ich einfach nur am Mainufer liegen, lesen und Musik hören!

Bio-Futter, selbstgejagt

Neulich bei uns in der Küche:

Bärlauchnudeln und Brennnesselsalat.

Den Bärlauch habe ich klitzeklein geschnitten, mit grobem Salz bestreut. Darüber gab es geriebenen Parmesan und warme, geröstete, grob-gehackte Mandeln. Das Ganze habe ich mit reichlich gutem Olivenöl begossen.

LECKER!

Was die Brennnesseln betrifft….ich habe mich belesen.

Nach Pflücken, Waschen, Dressing und Umrühren sollten sie nicht mehr brennen. Und schon gar nicht auf der Zunge. Irgendwas habe ich allerdings falsch gemacht. Sie sahen hübsch aus, sie schmeckten gut, aber das Brennen auf der Zunge, das war unangenehm.

Bis ich herausfinde woran es lag: Keine Brennnesseln mehr in meiner Küche.

Selbst meine Finger brannten noch am nächsten Tag vom Pflücken….soll aber gut sein gegen Rheuma!