Vorübergehend: Stepped into the Magic Land

Mein verlängertes Wochenende:

Donnerstag: Ne neue Band aufm Umsonstfestival entdeckt. Wer Postrock leiden kann: Bittesehr, Paper Planes

Freitag:

Got Shit Done!

Samstag:

Muskelkater aus der Hüpfburg mitgebracht (JA, wir Großen hatten eine Hüpfburg nur für uns!

Pferd auf kleinen Zeh gestellt und nix gebrochen.

Im Heu übernachtet, aber nicht wirklich geschlafen. Trotzdem glückselig.

Sonntag:

HOLY SHIT. Wonder Woman! Habt ihr jemals bei ner Kampfszene das Gefühl gehabt, euch kommen die Tränen?

Dann wieder ein bisschen Musik plus Kohlenhydrate auf dem Umsonstfestival. Love, sun and harmony and Affogato mit Tempest.

Ach und heute (war kein Wochenende mehr, aber weils so schön war): 

Heute hat sich mein Zug verfahren.

 

Wer hat an der Uhr gedreht

Ist es wirklich schon so spät?

Für heute hatte ich versprochen euch die Geschichte zu liefern, wie ich mein Handy aus dem Fenster geworfen hab. Daraus wird leider nichts. Weil die Zeit mir mal wieder davon rennt, wie dem weißen Kaninchen aus Alice im Wunderland.

Dabei hatte ich einen wasserfesten Plan. Ich bin total früh (ehrlich, ich hab nur 7 Stunden geschlafen) um kurz nach 9 aufgestanden, weil ich vorhatte noch eine Runde schwimmen zu gehen.

Ich frühstückte gemütlich und war bereit auszufliegen, da wachte F. auf und irgendwie wurde die Gravitation rund ums Bett plötzlich unwiderstehlich. Etwas später als ideal gewesen wäre, kam ich zum Main, zu meinem Sonnenbad und zu ein paar halbherzig sportlichen Schwimmrunden. Glücklicherweise hatte ich meine Uhr zuhause vergessen und spürte bei meinem kleinen Ausflug in den Urlaub keinerlei Zeitdruck.

Auch als ich wieder nachhause kam passte noch alles, zeitlich betrachtet. Woran ich nicht gedacht hatte war, dass man ja auch mal Hunger bekommt, wenn man sich mit Wasserspielen die Zeit vertreibt. Also musste flugs noch ein leichtes Mittagessen her. Dann musste ich meiner Familie in unserer Whatsapp-Gruppe noch dringen ein Foto von dem Tomatenkern schicken, der in der geschlossenen Frucht begonnen hatte auszutreiben, woraus sich ein ausführliches Gespräch (über geplanten Nachwuchs und wer von uns eigentlich am verrücktesten sei) ergab. Dann musste ich noch duschen, die Wäsche aufhängen, die Haare kämmen, meine Sachen packen und in 13 Minuten sind wir zum Pen&Paper verabredet.

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Dieser Text wird von mir nicht mehr auf Rechtschreibung und Grammatik überprüft.

Ich wünsche euch einen wunderbaren Sonntag und hoffe ihr findet wenigstens mal 10 Minuten, um euch die Sonne auf die Zehen scheinen zu lassen.

Leben ist gut.

Sonntagsfrage Nr. 7

Ich gebe dir Recht, in Weihnachtsstimmung zu sein und beim Konsumfest mit zu machen wird so sehr erwartet, dass es sich anfühlt wie Nötigung. Das ist dann auch schon genau das, was mich an Weihnachten stört: Dieser Drang zu konsumieren und hunderte Euros auszugeben, für etwas, das mit Religiosität, Nächstenliebe, Besinnlichkeit und Familienzusammenhalt zwangsassoziiert wird.

Da ich mit Gruppendruck und Konsumzwang nicht so gut umgehen kann und zudem, zumindest vom deutschen Mittelwert ausgehen, arm bin, weigere ich mich da mit zu spielen. In den letzten Jahren führte das dann auch zu einem gewissen Überdruss. Ich kam nicht mehr in die sogenannte Weihnachtsstimmung, die ich vielleicht mit „Cosyness“ und Vorfreude umschreiben würde.

Das Weihnachtsfest verbringe ich immer bei meiner Familie, was in diesem Fall „Kernfamilie“ heißt. Also meine Mutter, mein „Stiefpapa“, meine Brüder, deren Partner und ein paar enge Freunde der Familie. Bei uns haben wir, um dem Konsumzwang zu entgehen, schon vor einiger Zeit eingeführt, dass wir „Wichteln“. Das bedeutet jeder zieht den Namen einer Person und beschenkt dann diese und nur diese. Das hat uns alle sehr stark entlastet und führt dazu, dass jeder etwas hat, auf das er sich freuen kann, ohne finanziell oder zeitlich in Stress zu geraten oder in Gefahr zu laufen, jemanden zu vergessen.

Dieses Jahr bin ich aber sogar schon ein paar Mal in Weihnachtsstimmung gewesen.

Als es neulich so aussah, bei uns an der Uni:

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Als mir klar wurde, dass ich dieses Jahr mit der neuen Liebe feiern kann und ich mir gar keine Sorgen um ihn machen muss, da er nicht, wie der andere, in irgendwelche komischen Stimmungen gerät. Ich kann einfach nur ein paar schöne freie Tage mit ihm genießen.

Als ich auf dem Weihnachtsmarkt war und mit Lumumba und gewürztem, heißen Apfelsaft meine Lieblingswinterheißgetränke entdeckte.

Zusammenfassend: Ich mag Weihnachten. (Wegen der Plätzchen. Ich hoffe, ich schaffe es noch Plätzchen zu backen, denn Plätzchenduft, gehört ganz klar zu dem, was an Weihnachten so liebenswert ist.) Und Tee und Lichterketten, überhaupt die Lichter überall, und das Essen, Trinken und Feiern mit der ganzen Familie. Die Nestwärme und die Freude über alles was gut ist. Und ich bzw. wir feiern unser Weihnachten so, wie es uns gefällt.

Tempest

Vieles nervt mich am alljährlichen Weihnachtswahn. Die ewig gleichen Lieder (ich kann „Last Christmas“ nicht mehr hören – wie wäre es mal mit was Neuem?), die ewig gleichen Fragen („Bist du schon in Weihnachtsstimmung?“; „Hast du schon Geschenke gekauft?“). Ich bin grundsätzlich kein Weihnachtsmuffel (auch ich mag manches an Weihnachten und komme in Stimmung) und auch kein Grinch (siehe Bild), aber diese ewigen Wiederholungen und diese Selbstverständlichkeit, mit der erwartet wird, dass jeder Weihnachten toll finden müsste und dieses Vermitteln der Wichtigkeit von Geschenken (Konsumfest…) nervt mich einfach. Das ist ja wie ein gesellschaftlicher Zwang (wenn ich Lust habe, mache ich bei vielem mit, aber nicht aus Zwang!)… Aber so ausführlich möchte ich da jetzt gar nicht werden – da würden noch weitere Ausführungen erforderlich sein. Ich wollte damit nur meine Fragen einleiten. Mich interessiert also:

Wie stehst du zu Weihnachten? Bist du in Weihnachtsstimmung, verfällst auch dem alljährlichen Wahn…

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