Freitags-Füller #390

Die Tempest hat mich heute darauf gebracht mal wieder beim Freitags-Füller mitzumachen.

Danke für die Erinnerung :*

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1.  Auf einmal ist es schon wieder so weit: Wir haben Mitte Oktober und das neue Semester steht vor der Tür. Wie immer bin ich noch nicht bereit. Ein paar Wochen Semesterferien könnte ich schon noch vertragen. Doch wenigstens bin ich dieses Semester nicht total ausgepowert bevor es überhaupt losgeht. Dieses Semester habe ich noch gar nicht darüber nachgedacht, ob ich ein Urlaubssemester beantragen könnte 😉

2.   Ich wünschte, ich hätte die perfekten, bequemen, wetterfesten, warmen Winterschuhe an meinen Füßen. Meine Sommerschuhe stehen im Schrank und die Winterschuhe waren letztes Jahr schon ziemlich durch. Jetzt hab ich mir schon wunderschönes neues Schuhwerk zugelegt. Die waren so bequem bei der Anprobe…und nur bei der Anprobe. Jetzt sind es Folterwerkzeuge mit denen ich nicht mehr als 500 Meter am Stück gehen kann ohne Blasen zu bekommen. Ich bezweifle, dass mensch so etwas einlaufen kann. 

3.  Die ganzen „Weihnachtsprodukte-Hater“ möchte ich gerne mal fragen, ob sie den Zusammenhang von Angebot und Nachfrage nicht kennen. Würde niemand Anfang Oktober Christbaumschmuck kaufen, gäbe es Anfang Oktober keinen Weihnachtsschmuck im Handel. Weihnachtsgebäck und Süßigkeiten gibt es bereits seit August. Und ich bin seeeehr froh darüber.

4.  Herbstferien, was sind Herbstferien? Wer kann sich denn leisten bereits im Oktober wieder Urlaub zu haben?

5.  Ich kann nicht besonder gut backen. Ab und an habe ich das Gefühl, ich sollte es vielleicht mal wieder versuchen. Immerhin finde ich meine Kochkünste ziemlich befriedigend. Allerdings ist das auch genau das Problem beim Backen: Für mich ist es unbefriedigend. Da stehe ich 1 bis 3 Stunden in der Küche, um etwas zu produzieren, dass ich dann in 80% aller Fälle weiter verschenke, ohne es zuvor selbst versucht zu haben. Oh und das Chaos, dass ich dabei in der Küche veranstalte… ich bin eine messy Köchin. Und beim Backen ist das irgendwie noch schlimmer… Naja…ich könnte zu verschenkende Kuchen ja vielleicht doch vor dem Schenken probieren. Sagt man nicht immer, man soll tun, was einen selbst glücklich macht und nicht immer zuerst an andere denken?

6.  Ich habe den Eindruck, ich werde wohl immer eine Dramaqueen bleiben. Wenn das Universum es mal gut mit mir meint, finde ich trotzdem spätestens nach ein paar Wochen, dass ich mich unzufrieden fühle. Es fühlt sich an, wie ein ewiges Tauziehen. Immer zweifle ich daran, ob mein Leben, so wie es ist, dazu geeignet ist mich glücklich zu machen. Doch dann weiß ich nicht, welche radikalen Änderungen dieses Gefühl denn nun auslöschen sollen. Mal sehen. Ich lebe, ich lerne. 

7.  Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf eine heiße Schokolade oder Tee und vielleicht den Liebsten…oder doch lieber meine Höhle? Ach herrje, wenigstens ich selbst sollte wissen, was ich brauche. Morgen habe ich  die Erstellung meines Stundenplans für die Uni geplant und muss außerdem endlich mal meine Wohnung ausmisten und die Bilder aufhängen. Am Sonntag gehe ich endlich mal wieder zum Poetry Slam!

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Freitags-Füller #152

1.  In diesem Monat  spürt man endlich, dass wir uns Richtung Frühling bewegen. Ich will keinen Schnee mehr sehen, ich muss keine hübschen Eiszapfen mehr fotografieren und ich bin es leid mich mehrere Minuten lang anziehen zu müssen, um zum Bäcker nebenan zu gehen. Frühling, ich freue mich auf dich, auch wenn ich weiß du brauchst noch ein wenig Zeit.

2.  Es gibt Dinge, die kann man nicht ändern, man muss sich einfach dran gewöhnen. Das klingt vielleicht ein bisschen platt, aber in manchen Bereichen des Lebens ist Akzeptanz das Beste, was man lernen kann. Man muss nur wissen, wo Akzeptanz angebracht ist und wo sich Widerstand lohnt…als ob das so einfach wäre 😉

3.  Ich könnte zur Zeit so viele interessante Dinge machen. Aber so ein Tag hat einfach zu wenig Stunden.

Ich muss immernoch mein Monster fertig nähen.

Ich möchte Sprachen lernen.

Ich möchte endlich Gitarre spielen lernen.

Ich sollte wieder öfter zum Schwimmen gehen. Die Entspannung täte mir gut. 

Ich will an meinen Geschichten weiter arbeiten. 

Ich brauche mehr Zeit für meine Freunde. 

Ich will mein Zimmer renovieren. 

Ich muss unseren Küchentisch restaurieren. 

Ich will unbedingt mehr über Politik wissen. (Bisher habe ich mich immer davor gescheut mich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Mein Grundwissen ist sehr, sehr schlecht, da ich mich früher null für Politik interessiert habe. Heute trau ich mich einfach nicht zu fragen, wenn ich etwas nicht weiß, weil ich mir dann blöd vorkomme. Aber: Das ist auch kein Problem mehr. Das Internet ist unendlich.)

…und das ist nur ein Auszug aus der inneren To-Do-Liste.

Boah, mir wird schon schwindlig, wenn ich nur anfange das alles aufzulisten. Ja bin ich denn bescheuert? Kein Wunder, dass ich zur Zeit so schlecht schlafe!

4.   „Dä Gugger“ ist mein Lieblingsname für das folgende Verhalten: Wenn du einfach nur ins Leere starrst und an nichts denkst. Der Begriff stammt aus dem Schwäbischen und ich bin meiner Mitbewohnerin sehr dankbar, dass sie ihn mich gelehrt hat. 

5.  Es hat lange gedauert, aber endlich kann ich sagen: Ich bin ein toller Mensch. Ich mag mich so, wie ich bin. (Und ich kann sogar das „aber“ weglassen, dass sich gerne in diesen Satz einschleichen würde.)

6.  Auch ganz alleine, mir nur mir und meinem Laptop drin ist mein neues Bett alles Andere als ungemütlich.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf DSA , morgen habe ich voll fett Partyvorbereitungen geplant und werde dann voll fett den 30. meines Kusängs feiern und Sonntag möchte ich ausschlafen, mich mit einer Freundin treffen und ein bisschen getätschelt und gehätschelt werden!

Mein Dank gebührt wie immer: BARBARA

Freitags-Füller #151

1. Karneval ist  dieses Jahr irgendwie so gar nicht verlockend für mich. Dabei gehöre ich auch gerne zu den selig-verblödeten, die sich einen hinter die Binde kippen, sich in peinliche Gewandungen hüllen, schlechte Musik laut mitgrölen und auf den Straßen „Helau“ rufen.

Warum ist das heuer anders? Vielleicht werde ich erwachsen?…Neeee, das ist es nicht! Ich glaube es liegt daran, dass ich innerlich ein bisschen zur Ruhe komme. Saufen um des Gröhlens Willen finde ich inzwischen nicht mehr so erstrebenswert. Also…nicht, dass ich mir nicht gerne mal einen Schwipps antrinke. Aber wenn es ZU laut, Zu feuchtfröhlich und vor allem ZU vorhersehbar wird, dann vergeht mir die Lust.

Außerdem war ja erst im Oktober Halloween und da war ich verkleidet. Und darüber hinaus kann ich in meiner Rollenspiel-Runde sein, wer auch immer ich will. Wer braucht da noch Kostüme, wenn er sich im Kopfkino voll ausleben kann?

Und zu guter Letzt fand ich diese Weibchen, die sich dann in super knappe Bienchen-, Häschen-, Feen-, oder Hexenkostüme zwängen eh schon immer suspekt. Da muss ich nicht mit.

3.  Unser Star für Baku wurde hier hervorragend und treffend abgeurteilt: KLICKMICH! Man kann doch nicht alle politischen Hintergründe einfach ausblenden und dann sagen: Musik verbindet! Das ist pure Heuchelei.

Danke Arschhaarzopf!

5.  Ich hab noch nie…ja was? Da gibt es naturgemäß vieles. Ich hab noch nie diesen Kontinent verlassen. Ich hab noch nie einem Lama den Arsch geküsst. Ich war noch nie Bungee-Springen. Ich hab noch nie Irland gesehen. Ich hab noch nie einem kleinen Kind sein Eis geklaut…obwohl…zählen kleinere Brüder?

6.  Mal sehen was daraus wird. Nur nicht verrückt machen. Einfach Schwimmen, einfach Schwimmen, einfach Schwimmen, Schwimmen, Schwimmen…

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen gemütlichen Filmeabend mit Kino-Snacks (zumindest habe ich die bestellt), morgen habe ich ein Date mit meiner Rollenspieltruppe und Sonntag möchte ich auf keinen Falle alleine frühstücken! (Meine Lieblingsmitbewohner sind mindestens für die nächsten 4 Wochen beide ausgeflogen 😦 )

Ui, heute war es echt schwer. Deshalb gab es auch kleiner Auslassungen. Es wäre aber ja auch schockierend, wenn ich jeden Scheiß mitmachen würde. Dann wäre ich ziemlich unkritisch, aber ebenso langweilig.

Trotzdem vielen Dank liebe •••• •BARBARA